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Die
Geschichte des Spinnens |
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Das Spinnen von Hand erfolgte entweder mit bloßen Händen oder aber mit einer Handspindel. Die Rohfaser wurde dabei auf einem Rocken (Kunkel) befestigt, um die Faser geordnet zu halten. Eine weitere Vorrichtung zum Spinnen von Hand ist das Spinnrad, mit dem die Entwicklung des mechanischen Spinnens begann. Es wird bereits 1298 in einer Chronik von Speyer erwähnt und taucht im 13. Jahrhundert auch in verschiedenen anderen europäischen Regionen auf. Sein Ursprung ist in China zu suchen. Den ersten Hinweise auf das Flügelspinnrad findet man im Hausbuch der Fürstenfamilie Walburg-Wolfegg aus 1480. Die Jürgen von Wolfenbüttel zugeschriebene Erfindung dieses Spinnrades dürfte eine Legende sein. Um 1500 konstruierte auch Leonardo da Vinci ein Flügelspinnrad. Das Spinnen spielt vielfach eine Rolle im Mythos und wird etlichen Schicksalsgöttinen - so der griechischen Klotho - zugewiesen (vgl Moiren, Parzen). Spinnen und Weben gelten als Erfindung der Göttin Athene. In der germanischen Mythologie spinnen die Nornen die Schicksalsfäden. |