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Sauerkraut Herstellung auf
alte Art und Weise


Wir haben uns daran gemacht Sauerkraut auf alte Art herzustellen. Dazu
besorgten wir uns von den umliegenden Bauernhöfen einen Krauttopf aus Ton,
einen alten Krauthobel (den haben wir inzwischen geschenkt bekommen),
einen uralten Krautstampfer aus Holz und gutes Spitzkraut vom Biobauer.
Ach ja, und gutes Meersalz ohne Jod und sonstige Zusätze, die unseren
Körper nur verrückt spielen lassen.
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Theo, unser irischer Wolfshund mag kein
Sauerkraut.
Aber wenn Ihr wollt, könnt Ihr Theo und seine holde Maid auf:
irische-wolfshunde.net
genauer betrachten und studieren.
Im September 2005 gibt es bei uns sogar kleine Wölfchen zum
abgeben. |
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Unser Spitzkraut war nicht sehr ergiebig, deshalb haben wir den Topf auch
nicht voll bekommen. Ein voller Topf reicht für zwei Personen ein ganzes
Jahr.
Das Kraut wurde in den Topf gehobelt, bis ca. 5cm des Topfes gefüllt
waren. Dann wurde mit dem Krautstampfer solange gestampft bis Wasser aus
dem Kraut quillt. Dann das Salz über das Kraut verteilt. Wir haben nach
altem Rezept eine Hand voll genommen. So wurde immer abgewechselt. Eine
Schicht Kraut, eine Hand voll Salz, dann stampfen.

Wenn die gewünschte Menge erreicht ist, wird das Kraut mit ein paar
grossen Blättern abgedeckt. Das Kraut soll so ziemlich luftdicht
abgeschlossen werden.

Mit einem Holzdeckel wird das Kraut abgedeckt.

Mit einem Stein aus Nachbars Garten (bei Nacht gestohlen :-) haben wir das
Kraut beschwert.

So lässt man das Kraut dann kühl und trocken gelagert, ca. 4 Wochen
stehen. Früher wurde der Topf auf die Kellertreppe gestellt. Denn in
gewölbten Kellern ist es meist kühl und feucht. An der Treppe jedoch wird
es schon kühl und trocken.

So sieht das fertige Sauerkraut aus. Schmeckt hervorragend!
Es kann übrigens auch Weisskraut oder Filderkraut verwendet werden.
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