Die große europäische Hexenjagd - Scheiterhaufen-
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Im 16. und 17. Jahrhundert enden etwa 60.000 angebliche
Unheilsbringer - Frauen, Männer und sogar Kinder - auf dem Scheiterhaufen.
Naturkatastrophen, Kriege, Hungersnöte - mit dem Wirken angeblicher Hexen
lassen sich oft unerklärliche Schicksalsschläge scheinbar erklären. Hexen und
Zauberer werden als die Verkörperung des Bösen ausgemacht. Und ihre
Vernichtung verspricht das Ende des menschlichen Elends.

Rothaarige Mädchen und weise Kräuterfrauen, die von Mönchen zu
Hunderttausenden gefoltert und verbrannt werden. Nichts an diesem
Klischee über die großen europäischen Hexenverfolgungen ist richtig. Im
16. und 17. Jahrhundert enden etwa 60.000 angebliche Unheilsbringer auf
dem Scheiterhaufen. Die Jagd trifft Frauen, Männer und sogar Kinder, und
der Höhepunkt der Verfolgungen liegt nicht im `finsteren` Mittelalter,
sondern in der frühen Neuzeit. Damals bildeten sich die Ursprünge
unserer modernen Gesellschaft heraus. Zu dieser Zeit ist der Alltag der
Menschen entbehrungsreich. Naturkatastrophen, Kriege, Hungersnöte - mit
dem Wirken angeblicher Hexen lassen sich oft unerklärliche
Schicksalsschläge scheinbar erklären. Hexen und Zauberer werden als
die Verkörperung des Bösen ausgemacht. Ihre Vernichtung verspricht das
Ende des menschlichen Elends. Die Verfolgung der angeblich Bösen
erreicht ihren Höhepunkt, als die weltliche Gerichtsbarkeit der Kirche die
Hexenprozesse aus der Hand nimmt. Gestützt auf die Ergebnisse
neuester Forschungen - darunter auch aus den Archiven der römischen
Inquisition - und in Zusammenarbeit mit prominenten Historikern zeigt die
Dokumentation das wahre Ausmaß der Verfolgung und fragt nach den
komplexen Ursachen der Hexenjagd.

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